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Newsletter aus dem Europäischen Parlament von Mag. Othmar Karas

Neue Erstaufnahmestelle für mehr Sicherheit

"Mit der derzeit in Begutachtung befindlichen Fremdenrechts- novelle haben wir wichtige Schritte zu einem geordneten Fremdenrecht gemacht", informiert Maria Fekter. Nun gilt es, weitere Maßnahmen zu setzen. Zur Entlastung der Kapazitäten in den bestehenden Erstaufnahmestellen sieht das Regierungs-programm eine zusätzliche Erstaufnahmestelle Süd vor, mit der auf die steigenden Antragszahlen reagiert und die Dauer der Asylverfahren insgesamt weiter verkürzt werden soll.

Innovative Standortsuche

Bei der Standortsuche wird ein neuer Weg gegangen. In einem objektiven und transparenten Vorgang sind Gemeinden eingeladen, mit dem Innenministerium Kontakt aufzunehmen, wenn sie sich für die Errichtung der der Erstaufnahmestelle in ihrem Gemeindegebiet interessieren. "Wir bieten Ihnen eine echte Chance zur aktiven und positiven Gestaltung in Ihrer Gemeinde an. Durch die Errichtung einer Erstaufnahmestelle werden bedeutende wirtschaftliche Impulse in der Region gesetzt", erklärt die Innenministerin. So würden unter anderem 130 Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen.

Raschere Verfahren - geringere Kosten

"Eine zusätzliche Erstaufnahmestelle im Süden Österreichs ermöglicht es, Asylverfahren rascher abzuwickeln und somit die Kosten insgesamt zu senken. Dies geschieht zum Nutzen des gesamten Landes. Insbesondere wird aber jene Gemeinde davon profitieren, in der die neue Erstaufnahmestelle eingerichtet wird. Das ist ein weiterer Beitrag um Österreich zum sichersten Land der Welt mit der höchsten Lebensqualität zu machen", fasst Fekter zusammen.

Die Standortsuche soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

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